Neophytenprojekt – Runde zwei
Auch in diesem Jahr beteiligt sich unsere Schule wieder am Neophytenprojekt zur Bekämpfung des Drüsigen Springkrauts in der Region rund um die Schule. Nach den erfolgreichen Einsätzen im vergangenen Jahr besuchten die Schülerinnen und Schüler ihre Projektfläche erneut und setzten die ersten Maßnahmen für die neue Saison.
Motiviert und engagiert machten sich die Jugendlichen an die Arbeit. Dabei zeigte sich, dass die intensive Pflege des vergangenen Jahres bereits Wirkung zeigt. Dennoch finden sich weiterhin einzelne Pflanzen auf der Fläche, weshalb ein langer Atem gefragt ist. Das Drüsige Springkraut bildet einen großen Samenvorrat im Boden und kann deshalb auch Jahre nach den ersten Bekämpfungsmaßnahmen wieder auftreten.
Die Schülerinnen und Schüler der 3a wissen inzwischen genau, worauf sie achten müssen, und übernehmen die Arbeiten selbstständig und verantwortungsbewusst. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Schutz der heimischen Pflanzenwelt und sammeln gleichzeitig praktische Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz.
Um das Projekt auch in Zukunft langfristig und flexibel fortführen zu können, wurde das Projektteam erweitert: Mit der 2b ist nun eine weitere Klasse Teil des Projekts. Die Schülerinnen und Schüler absolvierten bereits ihren ersten erfolgreichen Einsatz und unterstützen künftig die regelmäßige Pflege der Projektflächen.
Wir bleiben dran und hoffen, unsere Projektflächen in den kommenden Jahren dauerhaft vom Drüsigen Springkraut befreien zu können. Die Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, dass nachhaltiges Handeln und aktiver Naturschutz direkt vor der eigenen Haustür gelingen können. Auch die Bevölkerung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Wer in seinem Garten invasive Neophyten wie Drüsiges Springkraut, Goldrute, Staudenknöterich, Sommerflieder oder Einjähriges Berufskraut entdeckt, kann durch das rechtzeitige Entfernen der Pflanzen bzw. ihrer Blüten- und Samenstände verhindern, dass sie sich weiter ausbreiten und in unsere heimische Natur gelangen.
Gemeinsam können wir einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.