Technik, Schnee und Karrierechancen: MS Achensee zu Gast bei den Christlum Hochalmliften

von MS Achensee
13. März 2026

Wie kommt das Wasser vom Speicherteich eigentlich als Schnee auf die Piste? Und was macht ein Seilbahntechniker den ganzen Tag? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Schüler:innen der 3. und 4. Klassen der Mittelschule Achensee gestern auf den Grund. Auf Initiative des Schulfördervereins Sprungbrett Achensee durften die Jugendlichen hinter die Kulissen der Christlum Hochalmlifte in Achenkirch blicken.

Technik hautnah erleben

Betriebsleiter Thomas Eder empfing die Gruppe und erklärte eindrucksvoll die komplexen Abläufe des Winterbetriebs. Besonders faszinierend für die Schüler:innen war die Technik hinter den Kulissen: Vom ausgeklügelten Pumpsystem über die Funktionsweise der modernen Beschneiungsanlagen bis hin zum Weg des Wassers vom Speicherteich direkt auf die Piste. Die Jugendlichen erhielten einen tiefen Einblick in die logistischen und technischen Meisterleistungen, die für einen reibungslosen Skibetrieb notwendig sind.

Perspektiven in der Region

Ein zentraler Punkt der Besichtigung war das Thema Ausbildung. Der Lehrberuf des Seilbahntechnikers wurde ausführlich besprochen – ein Beruf mit Zukunft, direkt vor der Haustür. Das Interesse war groß: Einige Schüler:innen nutzten die Gelegenheit sofort und fixierten direkt vor Ort Termine für Schnuppertage, um den Betrieb noch näher kennenzulernen.

Starke Vernetzung für eine starke Zukunft

Die Verbindung zwischen Schule und regionalen Betrieben wird immer wichtiger. Der Mittelschule Achensee ist es seit jeher ein großes Anliegen, den Schüler:innen einen starken Bezug zu ihrer Heimatregion und den dortigen Karrieremöglichkeiten zu vermitteln. Solche Exkursionen sind wichtige Meilensteine bei der Berufswahl unserer Jugendlichen.

Ein herzliches Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt der Geschäftsführerin Frau Mag. Nina Kofler für die Einladung und die Möglichkeit, diesen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen. Auch für die anschließende großzügige Jause, bei der die Eindrücke gemeinsam besprochen wurden, möchten wir uns herzlich bedanken!