Wenn Erde, Feuer und Glas zu Kunst werden – Schüler:innen der Mittelschule Achensee hinterlassen bleibende Spuren
Seit März haben 32 Schüler:inen der Mittelschule Achensee gemeinsam mit den beiden Künstlern Maria Fuchs und Klaus Astner an einem Kunstprojekt für den Außenbereich der Schule gearbeitet. Nun ist das Werk fertig: Wer den Vorplatz der Schule betritt, steht vor einem Kunstwerk, das weit mehr ist als bloße Gestaltung – es ist ein Stück gelebte Gemeinschaft.
Keramik und Farbglas – zwei Welten, eine Aussage
Im Mittelpunkt des Projekts stehen zwei künstlerische Ausdrucksformen, die in ihrer Symbolik kaum besser zueinander passen könnten. In der Keramikarbeit verbinden sich Erde und Feuer – die beiden Urstoffe, aus denen seit Jahrtausenden Bleibendes entsteht. Besonders bemerkenswert: Die Keramikstücke wurden direkt in der Schule gebrannt. Beim Farbglas hingegen geht es um etwas Schwereloseres – den nahtlosen Übergang zwischen Wirklichkeit und Fantasie, zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte. Zusammengeführt bilden Keramik und Glas nun ein dauerhaftes Ensemble auf dem Vorplatz der Schule – als sichtbares Zeichen dafür, dass hier etwas Gemeinsames entstanden und gewachsen ist.
Schüler:innen haben sich geöffnet und Ideen eingebracht
Die Schüler:innen ließen sich von Anfang an mit echter Begeisterung auf das Kunstprojekt ein. „Die Jugendlichen haben mit Begeisterung gearbeitet, sich im Entstehungsprozess immer mehr geöffnet und viele Ideen eingebracht", berichten Maria Fuchs und Klaus Astner. „Ihr Engagement war wirklich beeindruckend – sie wollten sogar die Pausen durcharbeiten."
Das Projekt sei von Beginn an nicht als fertiges Konzept an die Schüler:innen herangetragen worden, sondern gemeinsam entstanden und gewachsen. Jede und jeder hat sich eingebracht, jede und jeder ist Teil vom Ganzen.
Lieblingsmotive aus der Heimat
Wer das fertige Werk betrachtet, erkennt schnell, woher die Inspiration kam: die Berge, die die Schule täglich umrahmen, die Gipfel von Karwendel und Rofan, eine aufgehende Sonne über dem Tal – das sind die Motive, die die Jugendlichen bewegt haben. In jedem Stück steckt ein persönliches Lieblingsbild, ein Moment, den jemand festhalten wollte. So haben sich am Ende alle Projektteilnehmer:innen in dem gemeinsamen Werk verewigt – als Individuum und als Teil einer Gemeinschaft.
Bürgermeister Harb zeigt sich begeistert
Bürgermeister Martin Harb ließ es sich nicht nehmen, die Projektpräsentation persönlich zu verfolgen, und zeigte sich tief beeindruckt: „Wenn ich sehe, mit welcher Ernsthaftigkeit und Freude unsere Jugendlichen hier ans Werk gegangen sind, dann macht mich das als Bürgermeister sehr stolz. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn man jungen Menschen Vertrauen und Raum gibt. Das Kunstwerk bereichert unseren Schulvorplatz dauerhaft – und sie sind ein schönes Symbol dafür, was unsere Gemeinschaft am Achensee ausmacht."
Unterstützt und finanziert wurde dieses tolle Kunstprojekt vom Schulförderverein Sprungbrett Achensee.